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Über 18 Brücken nach St. Gallen

Für eine wichtige Stadt liegt St.Gallen inmitten tiefer Täler und Schluchten auffällig ungünstig. Während einer Wanderung auf dem St.Galler Brückenweg geben achtzehn bemerkenswerte Bauwerke achtzehn mögliche Antworten auf die Frage: «Wie kommt man eigentlich nach St.Gallen hinüber?»

Wie konnte St.Gallen zum geistigen und wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz werden? Angelegt als Einsiedelei inmitten tiefer Täler und Schluchten, sollte der Ort vom Verkehr abgeschnitten, nicht ihm zugewandt sein. Im Süden, Westen und Nordwesten umgeben die Taleinschnitte von Wattbach und Sitter die Stadt in einem weiten Bogen, und gegen Osten bilden die steilen Hänge und tiefen Gräben von Steinachtobel und Goldacher Tobel wirksame Hindernisse für die Wege zum Bodensee. Die Herrschaft der Fürstabtei und der Wohlstand der Stadt hingen deshalb seit jeher auch vom Erfindungsreichtum und von der Zuverlässigkeit der Brückenbauer ab. Im Lauf der Zeit entwickelten diese immer neue Antworten auf die Gestalt der natürlichen Hindernisse, auf die Zerstörungskraft der Hochwasser und auf die wachsenden Anforderungen des Verkehrs.

Der St.Galler Brückenweg verbindet die Bauwerke über den Wattbach- und Sittergraben. Anhand seiner Brücken, von denen einige einzigartigen Charakter haben, lässt sich die Entwicklung der Brückenbaukunst der vergangenen zweieinhalb Jahrhunderte von der Fussweg- und Saumpfadbrücke des 18. Jahrhunderts bis zu den Eisenbahn- und Autobahnviadukten der Gegenwart vor Ort verfolgen. Besonders gut lässt sich an den St.Galler Brücken die Entfaltung des handwerklichen Holzbrückenbaus im späten 18. Jahrhundert und die Entwicklung der Fahrstrassenbrücken ablesen. Dabei sind alle grundlegenden Tragwerksformen vertreten, selbst die in der Schweiz selten gewordenen Hängebrücken. Nirgends sonst ausser hier und in Bern sind in der Schweiz so viele erstklassige Brücken so nahe beieinander vereinigt und auf ruhigen Wanderwegen zugänglich.

Weitere Informationen in der Wikipedia

Flyer bestellen im Shop der St. Galler Wanderwege

Literatur dazu:
Hans-Peter Bärtschi, Industriekultur in der Ostschweiz, Zürich: Rotpunktverlag, 2012
Cornel Doswald, 250 Jahre Brückenbaukunst in der Ostschweiz, in: Wege und Geschichte 2012/1, Bern: ViaStoria



 
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